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Grundlagen
Basteln
Strom & Co
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Robert
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Schön war es, das Hausboot, von dem ich ein Bild
in einer Zeitschrift gesehen hatte. So eins wollte ich auch. Weniger
schön dagegen war der Preis, der unter dem Foto stand: Fast 20.000
Euros. Die hatte ich nicht und einen Kredit wollte ich nicht
aufnehmen.
Das muss doch irgendwie billiger gehen, dachte
ich mir, und da ich vor kurzem erst ein Hochbett gebaut hatte,
dachte ich mir auch noch: Wer ein Hochbett zusammenschustern kann,
wird doch wohl auch ein Hausboot basteln können.
Nach der Lektüre der einzigen beiden Bücher über
den Bau von Holzbooten, die ich fand, war eins klar: Das kannst du
schon mal nicht.
Ich grübelte weiter und eines Tages sah ich im
Internet ein Foto eines Bootes, das keinen Kiel hatte, sondern einen
flachen Boden. Auch keine ästhetischen Rundungen, es war ziemlich
eckig. Alles in allem eine Art schwimmender Holzkiste mit Dach. Mit
einem Schlag waren alle meine Probleme gelöst: eine Holzkiste würde
ich auch basteln können. Sägen, leimen und schrauben war ja
schließlich nicht so schwierig. Man würde halt erforschen müssen,
wie man so eine Holzkiste wasserdicht bekam. Das traute ich mir zu
und völlig unbedarft fing ich zu Basteln an, immer nach dem Prinzip:
wer ein Hochbett zusammenschustern kann, wird doch wohl auch eine
Kiste aus Holz basteln können…
Und schon zwei Jahre später – nach einigen
Fehlversuchen und Irrwegen – hatte ich mein Hausboot und verbrachte
sehr interessante Sommer darauf.
Eine Bauanleitung im herkömmlichen Sinn ist das
hier nicht gerade, manchmal eher eine Sammlung von Fehlern, die ihr
nicht mehr selber machen müsst.
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Das Vorbild: Dieses Foto hatte ich im Internet gesehen und mir gedacht,
sowas kannst du auch basteln. Das ist ja bloß ein Holzkasten mit
Pförtnerloge drauf.
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Der erste Sommer auf dem selbstgebastelten Schiff.
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Das Schwimmding in der ersten Phase. Noch mehr so eine schwimmende
Sommerlaube...
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... aber ein Jahr später kam das Haus drauf.
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